Mittwoch 8. Februar 2012 19:00 Uhr | Öffentliche Klassenstunde
Grosser Saal Flötenklasse Felix Renggli |
Mittwoch 8. Februar 2012 20:15 Uhr | Öffentliche Klassenstunde
Grosser Saal Flötenklasse Felix Renggli |
Montag 13. Februar 2012 19:30 Uhr | Öffentliche Klassenstunde
Grosser Saal Trompetenklasse Klaus Schuhwerk |
Mittwoch 15. Februar 2012 18:00 Uhr | Öffentliche Klassenstunde
Grosser Saal Violinklasse Rainer Schmidt |
Mittwoch 15. Februar 2012 | Öffentliche Klassenstunde
Grosser Saal Violinklasse Rainer Schmidt |
Sonntag 4. März 2012 19:00 Uhr | Neue und neuste Werke von Balz Trümpy
Kleiner Saal Robert Koller, Bassbariton Jürg Henneberger, Klavier Christina Schorn, Gitarre Ivan Mancinelli, Marimbaphon
Balz Trümpy (*1946)
Vier Duette für Marimbaphon und Gitarre (2009, UA des gesamten Werks) 1. Quarten und Terzen 2. Etude 3. Die Stille 4. Reigen
Ballade für Gitarre solo (2005)
A Valediction Sechs Gesänge für Bassbariton und Klavier nach Gedichten von John Donne (2003) 1. Song 2. The Expiration 3. A Valediction: Forbidding Mourning 4. The Computation 5. The Dissolution 6. Witchcraft by a Picture
Die IGNM Basel veranstaltet zu Ehren des Basler Komponisten Balz Trümpy ein Konzert mit Kammermusik und einem Liederzyklus aus dem letzten Jahrzehnt. Balz Trümpy hat an der Hochschule für Musik Basel seit 1979 Komposition und Musiktheorie unterrichtet und wurde letztes Jahr emeritiert. Er war von 1979-1991 Vorstandsmitglied der IGNM Basel.
Zum Programm: Jedes der vier Duette geht von einer Grundkonstellation des dialogischen Musizierens aus, die sich im Wechselspiel der beiden Instrumente entwickelt. Die Kombination von Marimbaphon und Gitarre bietet mannigfaltige farbliche und ausdrucksmässige Schattierungen, die mit dem je einzelnen Instrument nicht möglich sind.
Die Ballade der romantischen Musik als Erzählung einer nur in Tönen formulierbaren "Geschichte" evoziert einen ganz bestimmten musikalischen Tonfall, dem die Gitarre mit ihrem vielfältigen, auch auf historische Szenerien verweisenden Charakter in idealer Weise entspricht.
Im Zyklus A Valediction habe ich sechs Gedichte des englischen Barockdichters John Donne vereinigt, denen ein gemeinsames Thema zugrunde liegt: Es geht um den Abschied, um die Trennung von der Geliebten. In der bilderreichen Sprache Donnes wird das Thema auf vielfältige Weise umschrieben: vom zarten Schmerz über den starken und rücksichtslosen Freiheitsanspruch bis zum ekstatischen Taumel in der Gewissheit, dass die physische Trennung durch die geistige Vereinigung aufgehoben ist. Die Musik kreist in ähnlicher Weise, wie der Text es tut, um einen Kernkomplex von Motiven, die sich zu grossen Linien zusammenfügen und die Gefühlsschattierungen nachzeichnen. Der aufwändige Klavierpart beleuchtet die Vielschichtigkeit der "Metaphysical Poetry" des Zeitgenossen von Shakespeare.
Balz Trümpy |
Dienstag 6. März 2012 19:00 Uhr | colloquium 48
6-348 (MAB) Armin Köhler (SWR): "Festivalkultur in Europa am Beispiel der Donaueschinger Musiktage und anderen wichtigen Neue Musik-Festivals" |